Abrechnungs- und Datenschutzkodex
14. Juli 2010
–Die Jahreshauptversammlung des PVS/Verbandes hat am 19. Juni 2010 eine Aktualisierung des Abrechnungs- und Datenschuzkodex beschlossen. In dem Kodex geben sich die Privatärztlichen VerrechnungsStellen verbindliche Richtlinien für die Abrechnung ärztlicher und zahnärztlicher Leistungen. Die Richtlinien spiegeln die besondere Verpflichtung zu einem sorgsamen Umgang mit den Abrechnungsdaten wider.
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Am 1. Juli fiel der Startschuss für die Patiomed AG. Als Unternehmen von Ärzten für Ärzte will die Patiomed AG die Ärzteschaft in ihrer Freiberuflichkeit unterstützen und die bestmögliche Versorgung der Patienten sichern. Der Weg zum Ziel: Der Aufbau Ärztlicher Versorgungszentren. Lesen Sie mehr hierzu in der aktuellen Ausgabe der Ärztepost. Aus dem Inhalt: Ein Plädoyer für einen grundlegenden Paradigmenwechsel im Gesundheitssystem von Carlos A. Gebauer, Dr. Christoph Jansen beschreibt das auch in Ermächtigungsambulanzen und Krankenhaus-MVZs gültige Prinzip der Persönlichen Leistungserbringung, Dr. Walter Georg Leisner erläutert die Bindungswirkung von Patientenverfügungen für die behandelnden Ärzte und vieles mehr.
Auf der Suche nach Lösungen für die Herausforderungen, vor denen unser Gesundheitssystem steht, ist Managed Care zum Hoffnungsträger der Gesundheitspolitik geworden. Wie im Mutterland USA ist Managed Care auch bei uns nicht unumstritten. Der aktuelle Band der PVS Schriftenreihe geht der Frage nach, ob der von der Allianz aus Ökonomie und Politik eingeschlagene Weg der richtige ist. Kann Managed Care die Erwartung erfüllen, die Gesund-heitsversorgung bei gleicher oder gar besserer Versorgungsqualität effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten? Oder steuert die Gesundheitsversorgung unter dem Primat der Ökonomie in die falsche Richtung?
Autoren aus ganz verschiedenen Disziplinen reflektieren das Potential von Managed Care. Ziel ist, den Dialog derjenigen zu befördern, die zusammenarbeiten müssen, sollen Managementprinzipien und ökonomische Analysen im Gesundheitswesen langfristig Früchte tragen.
Der von den Herausgebern Franz Porzsolt und Stefan Tilgner eingeführte Begriff der Patientenökonomik bietet dabei eine neue Sicht auf das Verhältnis von Ökonomie und Medizin an – als eine Weiterentwicklung von Managed Care, die dem genuinen Auftrag der Medizin und den ökonomischen Herausforderungen gleichermaßen Rechnung trägt.
Aufgrund von Veränderungen bei der BG-Abgabe sind in der PAD-Schnittstelle einige Felder modifiziert worden bzw. neu hinzugekommen. Die aktualisierten Dokumente liegen zum Download bereit.
Über Jahrzehnte war das Zwei-Säulen-Modell aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung Garant eines gut funktionierenden Gesundheitssystems. Mit der Krise der GKV gerät auch die PKV zunehmend unter Druck. Welche Entwicklungsoptionen gibt es, damit die PKV auch künftig dazu beitragen kann, den hohen Versorungsstandard in Deutschland zu sichern? Der aktuelle Band der Schriftenreihe des PVS/ Verbandes dokumentiert den gemeinsamen Workshop von Bundesärztekammer und PVS/ Verband zu diesem Thema. Er enthält neben den Vorträgen der Veranstaltung eine Mitschrift der kontrovers geführten politischen Podiumsdiskussion.
Vor mehr als zwanzig Jahren etablierte der Verband der Privatärztlichen VerrechnungsStellen eine Schnittstelle zum Austuasch von Abrechnungsdaten. Die PAD-Schnittstelle wurde zum Standard für die digitale Datenübergabe im Bereich der Privatliquidationen. Jetzt bekommt sie mit PADx eine große Schwester an die Seite gestellt. PADx wird sich den sich ständig ändernden Anforderungen an die ärztlichen Abrechnungen flexibel anpassen können und trägt dem schnellen Wandel der elektronischen Umgebung Rechnung.
Die neue Schnittstelle bringt für die Ärzte, die über die VerrechnungsStellen abrechnen, entscheidende Vorteile. Der Kommunikationsaufwand zwischen Arzt und VerrechnungsStelle wird dadurch, dass die Daten durch neue technische Methoden besser validiert werden können, verringert. Die Zertifizierung der Arztinformationssysteme, die die Schnittstelle implementieren, bedeutet eine zusätzliche effektive Qualitätssicherung. Und sofern die Softwarehäuser die Möglichkeiten der neuen Schnittstelle umsetzen, können die Informationen über den Abrechnungsstatus direkt in das Arztsystem zurückfließen. Darüber hinaus wird es mit der neuen Schnittstelle einfacher gelingen, für die Mitglieder der VerrechnungsStellen auf neue Anforderungen reagieren zu können.
Der Verband der Privatärztlichen VerrechnungsStellen versteht es als seine Aufgabe, technische Entwicklungen im Gesundheitsesen aktiv voranzutreiben, um mitzuhelfen, die Abläufe so effektiv und effizient wie möglich zu gestalten. PADx ist ein wichtiger Beitrag zu dieser Entwicklung.






