Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 2/2010

Der Start der schwarz-gelben Regierung überzeugt nicht. Was sind die Gründe?

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Nachrichten und Informationen

Abrechnungs- und Datenschutzkodex

14. Juli 2010

Die Jahreshauptversammlung des PVS/Verbandes hat am 19. Juni 2010 eine Aktualisierung des Abrechnungs- und Datenschuzkodex beschlossen. In dem Kodex geben sich die Privatärztlichen VerrechnungsStellen verbindliche Richtlinien für die Abrechnung ärztlicher und zahnärztlicher Leistungen. Die Richtlinien spiegeln die besondere Verpflichtung zu einem sorgsamen Umgang mit den Abrechnungsdaten wider.

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Prof. Dr. Peter Schiwy spürt den Gründen für den wenig überzeugenden Start der scharwz-gelben Regierungskoalition nach. Dr. Daniel Combé erklärt die Haftungsregelungen für ärztlichen Schadenersatz in Partnerschaftsgesellschaften, Rechtsanwalt Konstantin Theodoridis wirft die Frage auf, ob es nicht schon längst eine Öffnungsklausel für die GOÄ gibt und Prof. Dr. Martin Spaetgens beleuchtet die rechtlichen Fragestellungen rund um den "Konsiliararzt". Dazu gibt's Versicherungs- und Steuertipps - und vieles mehr. Werfen Sie einen Blick in die aktuelle Ausgabe der Ärztepost.


Auf der Suche nach Lösungen für die Herausforderungen, vor denen unser Gesundheitssystem steht, ist Managed Care zum Hoffnungsträger der Gesundheitspolitik geworden. Wie im Mutterland USA ist Managed Care auch bei uns nicht unumstritten. Der aktuelle Band der PVS Schriftenreihe geht der Frage nach, ob der von der Allianz aus Ökonomie und Politik eingeschlagene Weg der richtige ist. Kann Managed Care die Erwartung erfüllen, die Gesund-heitsversorgung bei gleicher oder gar besserer Versorgungsqualität effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten? Oder steuert die Gesundheitsversorgung unter dem Primat der Ökonomie in die falsche Richtung?
Autoren aus ganz verschiedenen Disziplinen reflektieren das Potential von Managed Care. Ziel ist, den Dialog derjenigen zu befördern, die zusammenarbeiten müssen, sollen Managementprinzipien und ökonomische Analysen im Gesundheitswesen langfristig Früchte tragen.
Der von den Herausgebern Franz Porzsolt und Stefan Tilgner eingeführte Begriff der Patientenökonomik bietet dabei eine neue Sicht auf das Verhältnis von Ökonomie und Medizin an – als eine Weiterentwicklung von Managed Care, die dem genuinen Auftrag der Medizin und den ökonomischen Herausforderungen gleichermaßen Rechnung trägt.


Aufgrund von Veränderungen bei der BG-Abgabe sind in der PAD-Schnittstelle einige Felder modifiziert worden bzw. neu hinzugekommen. Die aktualisierten Dokumente liegen zum Download bereit.



Über Jahrzehnte war das Zwei-Säulen-Modell aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung Garant eines gut funktionierenden Gesundheitssystems. Mit der Krise der GKV gerät auch die PKV zunehmend unter Druck. Welche Entwicklungsoptionen gibt es, damit die PKV auch künftig dazu beitragen kann, den hohen Versorungsstandard in Deutschland zu sichern? Der aktuelle Band der Schriftenreihe des PVS/ Verbandes dokumentiert den gemeinsamen Workshop von Bundesärztekammer und PVS/ Verband zu diesem Thema. Er enthält neben den Vorträgen der Veranstaltung eine Mitschrift der kontrovers geführten politischen Podiumsdiskussion.


Vor mehr als zwanzig Jahren etablierte der Verband der Privatärztlichen VerrechnungsStellen eine Schnittstelle zum Austuasch von Abrechnungsdaten. Die PAD-Schnittstelle wurde zum Standard für die digitale Datenübergabe im Bereich der Privatliquidationen. Jetzt bekommt sie mit PADx eine große Schwester an die Seite gestellt. PADx wird sich den sich ständig ändernden Anforderungen an die ärztlichen Abrechnungen flexibel anpassen können und trägt dem schnellen Wandel der elektronischen Umgebung Rechnung.
Die neue Schnittstelle bringt für die Ärzte, die über die VerrechnungsStellen abrechnen, entscheidende Vorteile. Der Kommunikationsaufwand zwischen Arzt und VerrechnungsStelle wird dadurch, dass die Daten durch neue technische Methoden besser validiert werden können, verringert. Die Zertifizierung der Arztinformationssysteme, die die Schnittstelle implementieren, bedeutet eine zusätzliche effektive Qualitätssicherung. Und sofern die Softwarehäuser die Möglichkeiten der neuen Schnittstelle umsetzen, können die Informationen über den Abrechnungsstatus direkt in das Arztsystem zurückfließen. Darüber hinaus wird es mit der neuen Schnittstelle einfacher gelingen, für die Mitglieder der VerrechnungsStellen auf neue Anforderungen reagieren zu können.
Der Verband der Privatärztlichen VerrechnungsStellen versteht es als seine Aufgabe, technische Entwicklungen im Gesundheitsesen aktiv voranzutreiben, um mitzuhelfen, die Abläufe so effektiv und effizient wie möglich zu gestalten. PADx ist ein wichtiger Beitrag zu dieser Entwicklung.